FAQ’s   –   Frequently Asked Questions

Elternzeit

Was hat es mit der Elternzeit auf sich?

Die Elternzeit stellt einen Rechtsanspruch von Müttern und Vätern dar, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Dabei verfolgt das Gesetz der Elternzeit das Ziel, „es den Eltern zu ermöglichen, zur Betreuung ihres Kindes im Beruf kürzerzutreten und gleichzeitig den Kontakt zur Arbeitswelt aufrechtzuerhalten.“ [Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend]

Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch nicht, dass Selbständige oder Hausmänner und Hausfrauen das Thema Elternzeit außer Acht lassen sollten, denn auch Väter und Mütter, die in keinem Arbeitsverhältnis stehen müssen Aufgaben erfüllen, die sich im Zusammenhang mit der gelebten ‚Elternzeit‘ ergeben.

Was ist bei der Beantragung der Elternzeit zu beachten?

Obwohl die neu eingeführten flexibleren Regelungen des Elternzeitgesetzes den Eltern mehr Spielräume bei der Gestaltung ihrer Elternzeit geben, ist zu beachten, dass kurzerhand gestellte Elternzeit-Anträge, die nicht auf eine optimierte Elterngeld-Beantragung abgestimmt sind, einen negativen Einfluss auf die Flexibilität der Elternzeit und letztlich auf die Höhe der Fördermittel haben können.

Daher ist es sehr empfehlenswert Elternzeit-Anträge stets erst nach einer ausführlichen Prüfung aller Kombinationsmöglichkeiten und Optimierung der Elterngeld-Anträge zu stellen.

Elterngeld

Wann lohnt es sich, einen Antrag auf Elterngeld zu stellen?

Da die Definition der Anspruchsberechtigten (§ 1 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes) sehr umfangreich ist und bei Erfüllung gegebener Voraussetzungen neben den leiblichen Eltern des Kindes auch Lebenspartner oder Ehepartner der leiblichen Eltern, Adoptiveltern und in besonderen Fällen sogar Verwandte bis zum dritten Grad und ihre Ehegatten, Ehegattinnen, Lebenspartner oder Lebenspartnerinnen Anspruch auf Elterngeld haben, scheint ein Antrag auf Elterngeld sehr lohnenswert.

Selbst ausländische Eltern, welche die für ihr Land geltenden Voraussetzungen erfüllen, haben nach vorheriger Berücksichtigung vergleichbarer Auslandsleistungen Anspruch auf deutsches Elterngeld.

Geht man bei der Beantragung des Basiselterngeldes von einem bewilligten Mindestelterngeld von 300,- Euro aus (beim Elterngeld Plus entspricht das Mindestelterngeld 150,- Euro), dann sind bei Erfüllung aller Voraussetzungen Fördermittel in Höhe von mindestens 5.400,- Euro möglich.

In nur wenigen Ausnahmefällen liegt der Mindestelterngeldbetrag bei Erfüllung aller Voraussetzungen unter der genannten Summe.

Durch gezielte Optimierungsmaßnahmen der Anträge können selbst bei einer minimalen Steigerung des monatlichen Elterngeld-Bezugs um 80,- Euro zusätzliche Fördermittel von über 1000,- Euro generiert werden – Geld, das junge Eltern für die Pflege ihres neuen Familienmitglied gut gebrauchen können.

Welche Erkenntnisse sind für die Beantragung von Elterngeld hilfreich?

♠   Oft wird der Zeitaufwand, den es bedarf, um sich ein für seinen konkreten Fall notwendiges Fachwissen zum Elternzeit- und Elterngeldgesetz anzueignen, sehr unterschätzt, was zuletzt negative Auswirkungen auf die maximale Ausschöpfung der Fördermittel haben kann

♠   Aufgrund der Vielfalt der Kombinationsmöglichkeiten ist die Thematik für erstmalige Antragsteller sehr unübersichtlich und Eltern neigen oft dazu, sich mit mittelmäßigen Ergebnissen zufriedenzugeben, um sich nicht weiter mit dem Thema beschäftigen zu müssen

♠   Oft werden aufgrund von Verständnisproblemen Fehlangaben gemacht, die bei einer Nachprüfung der Anspruchsvoraussetzungen zu Rückzahlungen von bereits verbrauchten Fördermitteln führen können

♠   Viele Eltern gehen fälschlicherweise davon aus, dass die zuständigen Behörden sie auf Verbesserungsoptionen bei der Antragstellung hinweisen

♠   Antragsteller wissen nicht, dass sich bestimmte Gehaltsbestandteile zum Nachteil auf die Höhe ihres Elterngeldbetrages auswirken können

♠   Oft werden die Voraussetzungen nicht verstanden und daher nicht erfüllt oder aus den Augen verloren und nach Ablauf des Bezugszeitraums kommt es zu unerwarteten Rückzahlungen des Elterngeldes

♠   Eltern geben aus Unkenntnis ungünstige Einkommensprognosen ab und müssen im Nachhinein Fördermittel rückerstatten

♠   Antragsteller gehen oft davon aus, dass sie keinen Anspruch auf Elterngeld haben, und  verspielen damit die Möglichkeit Elterngeld zu beziehen

♠   Wenn die Bezugsmonate falsch verteilt werden, kann dies zur Minderung der Fördermittel führen

Zusammenarbeit mit LÜCKENLOS

Wie läuft eine Auftragsvergabe im Einzelnen ab?

1.    Der erste Schritt einer möglichen Zusammenarbeit beginnt mit einer unverbindlichen und für Sie kostenlosen Kontaktaufnahme, bei welcher wir erste Informationen austauschen und gemeinsam prüfen, in welchem Ausmaß ich Sie bei Ihrer Antragstellung unterstützen kann.

2.    Nachdem Sie sich für mich entschieden haben, und ich einen positiven Zahlungseingang für die beauftragte Leistung verbuchen konnte, mache ich mich umgehend an die Bearbeitung und Optimierung Ihrer Anträge.

3.    Um dabei Ihre gewinnbringenden Gestaltungsmöglichkeiten evaluieren zu können, benötige ich konkrete Daten, die ich vorab in Form einer Liste von Ihnen erfrage.

4.    Auf Basis Ihrer Angaben erstelle ich Kombinationsmöglichkeiten, die unter Berücksichtigung Ihrer ganz individuellen Rahmenbedingungen auf eine Maximierung der Fördermittel abzielen.

5.    In einem persönlichen Beratungsgespräch besprechen wir die ausgearbeiteten Kombinationsmöglichkeiten und treffen für die ausstehende Antragstellung eine Wahl.

6.    Im Anschluss daran übernehme ich für Sie die vollständige Ausarbeitung der Unterlagen.

7.    Nachdem Sie mich über den tatsächlichen Geburtstermin in Kenntnis gesetzt haben, nehme ich, wo notwendig, letzte Anpassungen vor und lasse Ihnen die Unterlagen zur Unterzeichnung zukommen.

8.    Nachdem Sie mir die Unterlagen zurückgeschickt haben, kümmere ich mich um die fristgerechte Einreichung, damit einer zeitnahen Auszahlung der Fördermittel nichts mehr im Wege steht.

9.    Damit Sie sich voll und ganz Ihrem Familienglück widmen können, übernehme ich für Sie abschließend die Prüfung der Bewilligungsbescheide und leite bei Abweichungen zur Antragstellung entsprechende Schritte ein.

10.    Als zusätzlichen Bonus erhalten Sie von mir einen kostenlosen Erinnerungsservice, der Sie zu gegebener Zeit an weitere wichtige Termine in der Zukunft erinnern soll (z.B. bei einer zweistufigen Fördermittelbeantragung oder einer erneuten Prüfung der Fördermittelvoraussetzungen, um Ansprüche aufrechtzuhalten).

Wann muss ich die Leistung bezahlen?

Um meine Zeit so effizient wie möglich für die Prüfung Ihrer individuellen Sachverhalte und die Optimierung Ihrer Förderanträge nutzen zu können, erhebe ich die pauschal kalkulierten Paketpreise vor Aufnahme meiner Arbeit. Sofort nach verbuchtem Zahlungseingang wird mit der Bearbeitung Ihres Auftrags begonnen.

Die Auftragsabwicklung unterliegt dabei dem gewöhnlichen Verbraucherrecht.

Was ist möglich, wenn ich bereits einen Antrag gestellt habe?

Falls Sie bereits einen Elternzeit- und oder Elterngeld-Antrag gestellt haben, kann für Ihren ganz konkreten Fall geprüft werden, ob ein höherer Fördermittelbetrag realisiert werden könnte. Oft ist eine Änderung des Antrags selbst im laufenden Bezug oder sogar nach Ablauf des Leistungsbezugs noch gewinnbringend möglich. Hierbei spielen neben dem Elterngeld-Antrag jedoch viele weitere Bedingungen eine wichtige Rolle, die bei der Prüfung und Ausarbeitung der Kombinationsmöglichkeiten berücksichtigt werden müssen.

Für die reine Prüfung Ihres Optimierungspotentials berechne ich eine Pauschale in Höhe von 100,- Euro (brutto), die ich Ihnen bei Erteilung eines Änderungsauftrags (ab einer gewissen Auftragssumme) mit der dann fälligen Bearbeitungspauschale verrechne.

So bleiben Sie in Ihrer endgültigen Entscheidung frei und können immer sicher sein, dass eine Änderung Ihres bestehenden Elterngeld-Antrags stets zu einem positiven Ergebnis führt.